Dispozinsen – zahlen Sie nicht zu viel

Dispozinsen

Dispozinsen. Wer kennt Sie nicht? Jeder zweite Girokontobesitzer hat den Dispo (Überziehungsrahmen für Girokonto) schon mindestens einmal in Anspruch genommen. 17 Prozent nehmen den Dispo (Überziehungsrahmen für Girokonto) regelmäßig, oft sogar monatlich in Anspruch und geraten so in eine Schuldenfalle.

 

Die Banken haben oft kein großes Interesse Ihren Kunden aus der Schuldenfalle zu helfen, da die Einnahmen aus den Dispozinsen leicht verdientes Geld sind. Das dürfte auch ein Grund dafür, dass viele Geldinstitute immer noch extrem hohe Dispozinsen verlangen. Der Bundesweite Durchschnitt für Dispozinsen liegt bei etwa 9,1 Prozent, teilweise verlangen Banken bis zu 17,5 Prozent. Zahlen Sie nicht zu viel für Ihren Dispo und wechseln Sie Ihr Girokonto.

Die hohe Dispozinsen sind nicht gerechtfertigt, da für die Banken kein großes Ausfallrisiko besteht. Nur 0,2 Prozent aller Kunden zahlen den Dispokredit nicht zurück. Deswegen liegt der Verdacht nahe, dass die Banken die Kunden nur abzocken und sich in die eigene Tasche wirtschaften wollen. Noch deutlicher wird der Verdacht, wenn man bedenkt, dass die Banken sich das Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einem Zinsatz von 0,05 Prozent leihen können.

Zahlen Sie nicht unnötig zu viel für Ihren Dispozins. Sie können mit einem Kredit mit niedrigem Zinsatz oder einem Girokonto mit niedrigerem Dispozins sehr viel Gled sparen und Sie geraten gar nicht erst in die Schuldenfalle. Also am Besten gleich vergleichen und bares Geld sparen.